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BETA-Test der neuen Bahn.de Seite

Die Deutsche Bahn führt seit dem 27. Januar und bis zum 31. August den Beta-Test einer neuen Website durch, die auf die neue Vertriebsplattform Vendo aufbaut. Es handelt sich um eine Closed Beta, wobei alle Tester des Next DB Navigators eine Einladung erhalten haben.

Die neue Seite erscheint in einem sehr schlichten und modernen Design, das auf den ersten Blick sehr übersichtlich wirkt.

Neue Startseite der Beta im modernen Design
Optionen zur Reisesuche in der neuen BETA

Zum aktuellen Zeitpunkt werden verschiedene Optionen zum Filtern der Reisen angeboten. Hier sind einige Funktionen nicht vorhanden, die derzeit auf der aktuellen bahn.de Seite angeboten werden. So kann man die Verkehrsmittel nur noch für die komplette Route, nicht mehr einzeln zwischen den Zwischenhalten filtern. Positiv aufgefallen ist mir die neue Option „Nur Fernverkehr“, die sich inbesondere dann anbietet, wenn der Fernverkehrstarif auf der entsprechenden Strecke günstiger als der Nahverkehrs- oder C-Tarif ist.

Die neue Verbindungsübersicht

Die Verbindungsübersicht kommt auch in einem modernen und neuen Design. Hier sind insbesondere mehr Informationen als zuvor enthalten, so sieht man schon die Liniennummern im Nahverkehr und Zugnummern bei Fernzügen. Auffällig ist weiterhin, dass hier die weitere Spalte für den Flexpreis weggefallen ist. In der aktuellen Version wird nur der günstigste Preis angezeigt und direkt darunter auch das günstigste Angebot in der ersten Klasse (dies ist positiv anzumerken, da die Unterschiede teilweise sehr gering sind).

Detailansicht einer bestimmten Verbindung

In der Detailansicht einer bestimmten Verbindung werden die Störungsmeldungen und Hinweise zu einzelnen Zügen direkt bei diesen angezeigt, was in meinen Augen deutlich übersichtlicher ist. Zudem ist auch die Fahrradmitnahme oder das Vorhandensein des Bordbistros gut ersichtlich.

Angebotsauswahl auf der neuen Seite

Die Angebotsauswahl sowie die weiteren Buchungsschritte haben sich von der Funktionsweise nicht stark verändert. Auch hier sehen alle Designelemente sinnvoll und durchdacht aus. Bei der Zahlung stehen derzeit Paypal und die Zahlung per Kreditkarte zur Verfügung. Man kann nun endlich mehrere Kreditkarten hinzufügen!

Eine deutliche Verbesserung zur aktuelle bahn.de-Seite ist eine Übersicht über alle gebuchten Reisen. Hierzu wurde eine eigene Seite gestaltet, auf der aktuelle Informationen zu finden sind, aber auch Stornierungen direkt vorgenommen werden können. In einer Kundenbefragung wurden mir hier schon einige Prototypen präsentiert, wonach sich das in Richtung eines Reiseassistenten entwickeln soll.

Mir gefällt die neue Seite sehr gut, auch wenn die Funktionalität in vielen Punkten noch eingeschränkt ist. Das Buchen von Nahverkehrstickets, das Einlösen von eCoupons, Auslandsreisen, eine Bestpreissuche und ein Dark Mode sind Punkte, die mir derzeit noch fehlen. Hier gehe ich aber davon aus, dass diese bald nachgeliefert werden.

Der Seite wirkt sehr stabil, bisher sind noch keine Fehler bei mir aufgetreten. Die Ticketbuchung funktioniert sehr schnell. Ich freue mich daher sehr auf die neue Seite! Wie findet ihr das Design? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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Bahn

Der IC Bus wird zum Jahresende eingestellt.

Die Deutsche Bahn hat sich dazu entschieden, den IC Bus zum Jahresende einzustellen. Nachdem man in den letzten Jahren das Angebot schon stark reduziert hat, fallen ab dem 01.01.2021 auch die letzten Verbindungen Leipzig – Prag, Mannheim – Heidelberg – Prag, Mannheim – Frankfurt – Prag und München – Zürich weg. Mit dem IC Bus hatte die Bahn eine kostengünstige Alternative zu den Zugverbindungen angeboten, so konnte man diesen bereits ab 9,90€ nutzen. Bereits bei der Bekanntgabe des neuen Fahrplans waren die IC Busse nicht mehr in der Reiseauskunft auf bahn.de* sichtbar.

Als Grund nennt die Bahn bessere Bahnverbindungen und eine gestiegene ökologische Sensibilität der Kunden. Nicht zuletzt dürfte aber auch eine schwache Nachfrage während der Pandemie zu der Einstellung geführt haben.

Durch die Einstellung kommt es zu Fahrtzeitverlängerungen, so dauert die Fahrt von Nürnberg nach Prag statt 3:48h mit dem IC Bus nun 4:44h mit Umstieg in Cheb. Eine Direktverbindung von Nürnberg nach Prag wird es nicht mehr geben. Auf der Strecke von München nach Zürich kommt es zu einer minimalen Fahrtzeitverlängerung von 20 Minuten.

Die Einstellung des IC Busses dürfte auch künftige Reiseplanungen für Bahnfans erleichtern, denn bisher konnte man diesen über bahn.de* nur über die Option „IC“ filtern, da dieser nicht als Bus eingestuft wurde, wodurch allerdings auch die Verbindung über Cheb ausgeblendet wurde.

Ein Bahnsprecher konnte die Einstellung des IC Busses auf Nachfrage bestätigen und äußerte sich hierzu:

Mit dem umfassenden Ausbau des europäischen Bahnverkehrs in den vergangenen Jahren stehen auf den entsprechenden Relationen mittlerweile attraktive und schnelle Zugverbindungen zur Verfügung. Berlin – Dresden und Prag sind im Zwei-Stunden-Takt mit EC-Zügen verbunden. Zusätzlich fährt seit dem Sommer der CD-Railjet zwischen Berlin und Graz. Von Bayern nach Prag gibt es CD-Expresszüge im Zwei-Stunden-Takt. Mit der Aufnahme des elektrischen Zugverkehrs zwischen München und Zürich im Dezember schließen wir eine letzte Angebotslücke. Die Deutsche Bahn stellt die verbliebenen IC-Buslinien zwischen Deutschland und der Schweiz sowie Deutschland und Tschechien dauerhaft ein. Seinerzeit dienten die IC-Buslinien dem Ziel, fehlende europäische Direktverbindungen auf der Schiene durch ein Fernbusangebot zu ergänzen. Die Konzentration auf den klimafreundlichen Bahnverkehr entspricht dem verkehrspolitischen Grundgedanken der deutschen Bundesregierung. Zugleich reagieren wir auf die gestiegene ökologische Sensibilität unserer Kunden. Durch einen stärkeren Fokus auf die Schiene leistet die Bahn einen signifikanten Beitrag zur CO2-Reduktion und zum Erreichen der europaweiten Klimaziele, fördert die moderne Mobilität in Deutschland und die Vernetzung der europäischen Städte.

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Mobilität

Unterwegs im autonomen Kleinbus von Monheim.

Die Busse kennen keine Verkehrsregeln, sondern fahren die eingespeicherte Strecke ab. Dabei wird der Standort laufend über GPS ermittelt. Zudem kommen vier Sensoren in der Nähe der Räder und ein Sensor auf dem Dach zum Einsatz, um Hindernisse zu erkennen und die Geschwindigkeit zu regulieren.

Direkt nach dem Einstieg in den Bus wird man auf die Anschnallpflicht hingewiesen. Diese ist auch sehr sinnvoll, wie ich später mitbekomme. Der Bus bietet 6 Sitzplätze, aufgrund von Corona dürfen nur drei Fahrgäste mitfahren. Der Bus fährt die Strecke mit einem Tempo von bis zu 16 km/h ab. Dabei hält er auch an den Stationen automatisch. Allerdings fährt der Bus schon bei kleinsten Hindernissen nicht mehr autonom. So hält dieser bei am Straßenrand parkenden Autos an und umfährt diese nicht automatisch. Hier kommt dann der menschliche Operator zum Einsatz, der mithilfe eines Joysticks den Bus steuert und zurück auf die Route führt. Auch bei schwierigen Verkehrssituationen oder einfachen „rechts vor links“-Situationen muss der Operator auf dem Display bestätigen, dass die Straße frei ist.

Aufgrund der geringen Geschwindigkeit werden auch viele Autofahrer ungeduldig und überholen den Bus. Dies führt dann in den meisten Fällen zu einer Notbremsung des Busses, wenn die Autos vor dem Bus einscheren. Aber auch schon kleine Störeinflüsse wie Blätter können zu einer Notbremsung führen, wenn diese durch die Sensoren erkannt werden.

Mir gefällt das Konzept und es freut mich, dass so schon eine Akzeptanz für autonome Busse geschaffen wird. Allerdings muss man auch sagen, dass hier auf jeden Fall noch viel Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al besteht und ich freue mich dementsprechend auf Weiterentwicklungen.

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Bahn

Günstig mit der Bahn durch Deutschland: So geht es!

Als Kritikpunkt der Deutschen Bahn werden häufig die teuren Preise angeführt. Man kann jedoch günstige Tickets bei der Bahn finden, wenn man Zeit, Interesse und Geduld mitbringt. Welche Möglichkeiten es dazu gibt, werde ich hier vorstellen.

Auch langsamere Verbindungen anzeigen

Zunächst beschäftigen wir uns mit der Seite, auf der die meisten Bahnfahrenden zuerst landen: Die Startseite (bahn.de) und das Auskunftssystem (auch HAFAS genannt). Hierzu gibt man normalerweise einfach seine Daten ein und klickt auf „Suchen“. Allerdings gibt es hier eine Checkbox „Schnellste Verbindungen anzeigen“, die suggeriert, dass beim Deaktivieren schnelle Verbindungen ausgeblendet werden. Dem ist aber nicht so, es werden nur zusätzlich auch langsame Verbindungen angezeigt. Und hier kann man oft schon viel Geld sparen, denn Verbindungen mit dem IC sind oft günstiger als mit dem ICE.

Sparpreisfinder

Der Sparpreisfinder ist die bekannteste Methode, um günstige Tickets zu finden. Zu finden ist er im zweiten Tab auf bahn.de. Dort gibt man Start- und Endbahnhof ein und erhält eine Übersicht mit den günstigsten Verbindungen an dem angegebenen Tag. Dies ist gerade für Personen praktisch, die flexibel innerhalb eines Tags fahren können.

Diese Möglichkeit gibt es auch für ausländische Ziele. Dazu einfach „Start oder Ziel außerhalb Deutschlands“ wählen.

Im DB Navigator wird der Sparpreisfinder zukünftig als Bestpreisfinder zu finden sein.

Bahn.guru

Wer so flexibel ist, dass er nicht an einem festgelegten Tag mit der Bahn fahren muss, kann das Tool bahn.guru nutzen. Dort wählt man die Daten und erhält eine Monatsansicht über die günstigsten Preise an den jeweiligen Tagen.

1. Klasse buchen

Klingt verrückt, ist aber so: Teilweise ist es günstiger oder gleich teuer, in der 1. Klasse zu fahren. Dies liegt am Tarifsystem der Bahn: Wenn die Auslastung in der 1. Klasse gering ist und die 2. Klasse deutlich stärker nachgefragt ist, dann erhält man für die 1. Klasse einen besseren Sparpreis. Auch im Sparpreisfinder und bei bahn.guru lohnt es sich also, einmal die 1. Klasse zu prüfen.

Zu ausländischen Zielen buchen

Wenn man von oder zu grenznahen Bahnhöfen fährt, lohnt es sich, auch mal die Bahnhöfe hinter der Grenze zu prüfen. In vielen Fällen ist das günstiger, obwohl die Strecke länger ist. Dies liegt daran, dass dann der Superspar- bzw. Sparpreis Europa ausgestellt wird und dieser andere Kontingente als der normale Superspar- bzw. Sparpreis hat.

eCoupons nutzen

Etwa zweimal im Jahr kooperiert die Deutsche Bahn mit Partnern, bei denen es eCoupons gibt. Diese eCoupons sind 8-stellig und nicht zu verwechseln mit Geschenkgutscheinen (7-stellig). In der Vergangenheit gab es dabei häufig Aktionen mit Ferrero, es mussten also Süßigkeiten gekauft werden und in diesen Aktionspackungen waren Codes zu finden. Diese Codes haben in der Regel einen Gegenwert von 5€, 10€ oder 15€. Bei der Einlösung gibt es einen Mindestbestellwert, der abhängig von der Aktion ist.

Sehr schön an diesen Aktionen ist, dass man bei Reisen mit zwei Personen auch zwei eCoupons einlöst und das ohne, dass sich der Mindestbestellwert erhöht. Bei Reisen mit einer Person lässt sich nur ein eCoupon einlösen.

Geschenkgutscheine günstiger kaufen

In der Vergangenheit gab bei REWE, Edeka und Penny Aktionen, bei denen Geschenkgutscheine günstiger zu erwerben waren. Da diese sich auch mit eCoupons kombinieren lassen, sind diese Aktionen sehr interessant. Zudem kann man auch die Bahncard damit bezahlen und somit günstiger erwerben.

Früher gab es die 29€ Gutscheine für 25€, was einem Rabatt von ca. 13,7% entspricht. Zuletzt waren allerdings nur noch die 30€ Gutscheine für 26€ im Angebot, was einem Rabatt von 13,3% entspricht.

Freifahrten nutzen

Durch Gewinnspiele und spezielle Aktionen der Bahn erhält man auch Freifahrten. Sehr interessant war hier beispielsweise die Aktion „Weltklimawette“, bei der Teilnehmer zwei Freifahrten erhalten haben.

Zudem bietet das BahnBonus Programm der Bahn Freifahrten, die oft auch noch sehr flexibel vor Abfahrt gebucht werden können, wenn genug Punkte vorhanden sind.

BahnBonus-Punkte kaufen

Es gibt Möglichkeiten, BahnBonus Punkte über Abonnements kostenpflichtig zu erwerben. Diese Punkte können dann wieder in Freifahrten umgewandelt werden. Dazu sollte man die Vorteilswelt im Auge behalten.

Der Nahverkehrstrick

Das Tarifsystem der Deutschen Bahn orientiert sich dabei am Fernverkehrsanteil und berechnet meist einen konstanten Aufpreis für den Abschnitt im Nahverkehr. Dies kann man ausnutzen, indem man einen sehr kurzem Abschnitt im Fernverkehr bucht und dann einen langen Abschnitt im Nahverkehr fährt.

Ländertickets und lokale Angebote nutzen

Ländertickets und lokale Angebote können sich sehr häufig lohnen. Leider findet man diese nicht immer über die Reiseauskunft der Bahn.

Auf Aufhebung der Zugbindung spekulieren

Bei einigen Verbindungen steht in den Hinweisen im Reisendeninformationssystem der DB schon früher, dass ein Zug Verspätung haben wird oder sich die Reisedaten noch ändern. Ein Hinweis darauf kann auch sein: „Bitte prüfen Sie die Reiseverbindung erneut kurz vor Abfahrt“. Wenn man hierfür ein günstigen Sparpreis bucht und die Verbindungsänderung dann noch eingepflegt wird, wird die Zugbindung aufgehoben, wodurch man quasi ein Flexpreis erhält. Allerdings ist dies natürlich keine Garantie. Wenn der Zug normal fährt, ist auch die Zugbindung einzuhalten.

Über die tschechische Bahn buchen

Die Tschechische Bahn bietet über ihre Seite oft günstigere Tickets an, die auch für innerdeutsche Verbindungen genutzt werden können.

Angebote der Konkurrenz buchen

Flixtrain fährt die Strecken Köln – Berlin und Köln – Hamburg. Oft sind die Preise dort, gerade kurzfristig, deutlich günstiger.

Auch der Nightjet der ÖBB fährt durch Deutschland. Während man im Schlafwagen sehr komfortabel reisen kann, gibt es auch günstige Optionen im Sitz- oder Liegewagen.

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Bahn

Die Zugbindung der DB erklärt.

Die Deutsche Bahn setzt bei Ihren Supersparpreisen und Sparpreisen die sogenannte Zugbindung ein, um die Auslastung von Zügen zu steuern. Aber auch Flexpreise unterliegen einer Streckenbindung. Alles zu Zug- und Streckenbindung erfahrt ihr hier!

Geltungsdauer

Die Geltungsdauer eines Tickets ist auf dem Ticket selbst angegeben.

Es ist die Geltungsdauer aus den Beförderungsbedingungen A2.5.1 zu beachten. Demnach gilt ein Flexpreis bis 100 km Entfernung bis 3 Uhr des Folgetages und ein Flexpreis ab 100 km Entfernung bis 3 Uhr des zweiten auf den Geltungstag folgenden Tag. Die Fahrt muss allerdings am ersten Tag angetreten werden, kann dann allerdings beliebig unterbrochen werden.

Bei Sparpreisen und Supersparpreisen sind die gleichen Regelungen (Beförderungsbedingungen A3.4) gültig. Demnach gilt das Ticket, unabhängig von der Entfernung, bis 10 Uhr am Folgetag.

Zugbindung

Die Zugbindung gilt in der Regel nur für den Fernverkehr. Dabei ist man an die Zugnummer am entsprechenden Tag gebunden. Die Züge mit Zugbindung sind im Wegetext des Tickets unter „VIA“ mit den entsprechenden Abfahrtszeiten aufgeführt.

Züge im Nahverkehr können während der gesamten Geltungsdauer des Tickets flexibel genutzt werden. Sie unterliegen der Zugbindung nicht.

An diese Zugbindung muss man sich grundsätzlich halten. Fährt man mit einem anderen Fernverkehrszug auf der Strecke, ist man ohne gültiges Ticket unterwegs und riskiert eine Fahrpreisnacherhebung oder ein Nachlösen des Tickets im Zug. Auch, wenn man den Fernverkehrszug aus eigenem Verschulden verpasst, hat man keinen weiteren Anspruch auf Beförderung.

Bei der Wahl der Nahverkehrszüge im Vorlauf ist zu beachten, dass man immer rechtzeitig am Bahnhof ankommt, um den Fernverkehrszug im Anschluss zu erreichen. Dazu sind die Mindestumstiegszeiten zu beachten (wenn eine Verbindung in der Reisendenauskunft angezeigt wird, ist die Mindestumstiegszeit erfüllt. Die genauen Mindestumstiegszeiten findet man im Kursbuch).

Wenn man die Fernverkehrszüge gar nicht nutzen möchte, muss diese Regelung nicht beachtet werden. Die Nahverkehrszüge lassen sich unabhängig vom Fernverkehr innerhalb des gesamten Geltungszeitraums nutzen.

Aufhebung der Zugbindung

Wird die Zugbindung aufgehoben, kann man jede Verbindung im Nahverkehr und Fernverkehr der DB innerhalb der Geltungsdauer nutzen. Dabei kann man auch die nächsthöhere Zugklasse nutzen. Hat man ein IC-Ticket, darf man auch ICE fahren.

Die Zugbindung wird in vielen Fällen aufgehoben. Einerseits können Zugbindungen auf freiwilliger Basis in Reisezentren und an der DB Information mit einem Stempel aufgehoben werden. Dies empfielt sich insbesondere dann, wenn die Aufhebung der Zugbindung unklar ist oder man kein Anspruch darauf hat.

Bei Störungen im Betriebsablauf (Verspätung, Zugausfall) wird die Zugbindung allerdings häufig automatisch aufhoben. Hierzu gilt: „Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass der Reisende mit einer Fahrkarte der Produktklassen ICE, IC/EC oder mit einer zuggebundenen Fahrkarte am Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mindestens 20 Minuten verspätet ankommen wird, hat er unverzüglich die Wahl zwischen
(i) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielbahnhof bei nächster Gelegenheit oder
(ii) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielbahnhof zu einem späteren Zeitpunkt. Er kann dabei auch den Zug einer höherwertigen Produktklasse benutzen. Die Benutzung eines reservierungspflichtigen Zuges oder eines Sonderzuges ist allerdings nicht gestattet.“

Ein paar Beispiele dazu:
Hat ein Zug 20 Minuten Verspätung, die nächste Umstiegszeit beträgt allerdings 30 Minuten, erreicht man den Anschlusszug und die Zugbindung ist nicht aufgehoben, da man das Ziel pünktlich erreichen kann.
Hat ein Zug gemäß bahn.de ein Verspätung von 10 Minuten am nächsten Umstiegsbahnhof, die nächste Umstiegszeit beträgt allerdings nur 5 Minuten, sodass man voraussichtlich den Anschlusszug verpasst und der nächste Anschlusszug erst 30 Minuten später fährt, ist die Zugbindung aufgehoben.

Streckenbindung

Bei Flexpreisen gilt keine Zugbindung, aber eine Streckenbindung. Man kann alle Züge innerhalb der Geltungsdauer nutzen, wenn die Strecke der gebuchten Strecke entspricht. Die Strecke ist als Kürzel der Leitpunkte angegeben.

Entscheidet man sich, eine andere Strecke zu fahren, sollte man zuvor eine Umwegfahrkarte im Reisezentrum kaufen. Diese kann je nach Aufpreis zur gebuchten Strecke auch kostenlos sein. Eine Umwegfahrkarte kann auch an Bord gekauft werden, dann muss allerdings der Bordzuschlag in Höhe von 17€ zusätzlich bezahlt werden.

Klassenbindung

Bei Supersparpreisen gilt zusätzlich auch noch die Klassenbindung. Mit einem Ticket für die 1. Klasse darf auch nur die 1. Klasse und nicht die 2. Klasse genutzt werden.

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Smartbroker: Trading ab 0€

Smartbroker, ein Angebot der wallstreet:online capital AG, ist nach der letzten Preissenkung sehr attraktiv geworden. Über den Handelsplatz gettex kann bei einem Mindestordervolumen von 500€ kostenfrei gehandelt werden. Während der XETRA-Öffnungszeiten gilt das Referenzmarktprinzip, weshalb in der Regel auch keine höheren Spreads anfallen.

Smartbroker nutzt das Onlinebanking der DAB BNP Paribas. Dieses ist zwar zuverlässig, allerdings in einigen Punkten sehr unübersichtlich. Eine gute App bietet man derzeit nicht.

Einige ETF Sparpläne werden auch kostenfrei angeboten. Zunächst stehen dafür Sparpläne von Amundi, Xtrackers und Lyxor zur Verfügung. Bis vor kurzem war iShares auch noch gelistet, diese sind zum aktuellen Zeitpunkt allerdings nicht mehr gelistet.

Zu Beachten bei Smartbroker sind Negativzinsen in Höhe von 0,5%, die bei dem Großteil der Kunden allerdings nicht anfallen werden. Die Negativzinsen fallen nur an, wenn die Cashquote mind. 15 % im Verhältnis zum Depot- & Cashbestand beträgt. Bei Einzahlungen werden für die ersten drei Monate keine Zinsen erhoben.

Hier könnt ihr das Depot eröffnen.

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Banking

Die Zukunft des Bankings? Zelf bietet jetzt Banking per Messenger.

Nachdem es auf dem Fintechmarkt etwas stiller geworden ist und neue Innovation fast nicht mehr zu finden waren, kommt Zelf mit einem neuen Angebot um die Ecke. Banking soll einfach sein und für möglichst viele erreichbar sein. Da bieten sich Messengerdienste (Whatsapp, Telegram & co.) an, die sowieso auf allen Smartphones installiert sein dürften.

Das Onboarding gestaltet sich sehr einfach. Der Chatbot führt einen durch alle Schritte: Man muss seine Mobilfunknummer angeben und durch eine SMS bestätigen. Danach muss noch der Name angeben und man ist fertig. Im Anschluss soll eine virtuelle Karte ausgestellt werden, die über Google Pay und Apple Pay genutzt werden kann. Zelf plant den Start in Deutschland im August.

Dennoch kann man sich heute schon registrieren. Wenn ihr euch über meinen Link anmeldet, erhaltet ihr sogar 5€ Startbonus.

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Bahn

FAQ zu eCoupons

Wie viele eCoupons kann man bei einer Buchung einlösen?
Bei Buchung für eine Person kann genau ein eCoupon eingelöst werden. Abhängig von der Aktion lassen sich bei der Buchung für mindestens zwei Personen auch zwei eCoupons eingelöst werden, wobei sich der Mindestbestellwert nicht erhöht.

Kann man „normale“ eCoupons für den Kauf einer Bahncard einlösen?
Das funktioniert leider nicht. Es gibt allerdings eigene eCoupons für Bahncards.

Lohnt es sich, Hin- und Rückfahrt einzeln zu buchen, um mehr eCoupons anwenden zu können?
Das lohnt sich dann, wenn die einzelnen Fahrten den Mindestbestellwert überschreiten.

Zählen Sitzplatzreservierungen zum Mindestbestellwert?
Nein.

Wo kann ich eCoupons einlösen?
eCoupons lassen sich nur online auf bahn.de und im DB Navigator einlösen. Dort findet man im Buchungsschritt das Feld eCoupons (8-stelliger Code).